geht – wie immer – schnell
Heute ist Ostersonntag. Windig war es und kalt, aber viel Sonne. Vormittags war wieder Ringelnatterorgie. Schon ein wenig befremdlich. Man hat den Eindruck die einfach einfangen zu können. Vor allem die Kerle. Keine Augen für gar nichts außer Mutti.

Was gab es sonst: Axel hat sein Kanu und Moped bewegt, Bamse frisiert, Zeitungsausschnitte gesichtet, geduscht, gesaunt, kaffeesiert, gebastelt. Also die Karlsborg „in a nutshell“. Ralf hat für neuland Rechnungen geschrieben, Kacke 2.0 ausgeräumt, den Kloeimer geputzt, den Dachboden weiter entstaubt, Sonnenblumen ausgesät, Zeitungsausschnitte produziert, geduscht, gesaunt, kaffeesiert. Also ebenfalls die Karlsborg in toto. Gestern waren wir spazieren heute hat nur Axel eine kleine Runde gedreht. Mein Knie muckt die ganze Zeit und heute war nur robben angesagt.
Morgen räumen wir auf und ein und dann geht es nach Hause. Mit Test an der Fähre, Reiseanmeldung im Internet und all dem Coronageraffel, zusätzlich zu dem üblichen Abreisekram.
Wir haben kein Telenor Datenvolumen mehr. Jetzt geht alles nur über die knapp verbundenen Mobiles. Das hat Konsequenzen. Zum Beispiel, dass ich die Bilder für diesen Post erst aus Bremen nachliefern kann. Aber das wird lustig. Es gibt was zu sehen.
Das wichtigste zuerst. Die Karlsborg ist die echte Heimat von Herrn Pettersson. Das beweist eindeutig die heute auf dem Dachboden gefundenen Zeitungsüberreste. 1924 (als Makulatur unter einer Tapete), 1936 als Unterlage zwischen Bretten und isolierenden Hobelspänen.

Der Dreck war unbeschreiblich. Aber der Raum verspricht schön zu werden. Wie gesagt: Bilder folgen.
Bis dahin dödeln wir uns Richtung Bett. Und wünschen allseits gute Besserung.
